Vorbereitung auf das Stillen – Wie bereite ich meine Brust auf das Stillen vor?

Im Grunde ist die Brustvorbereitung ganz leicht. Einfach dem eigenen Körper vertrauen und ein klein wenig Vorbereitung.

Der Körper bereitet sich in der Schwangerschaft schon auf das Stillen vor. In der Brust bilden sich wichtige Milchkanäle und Drüsen. Im Laufe der Zeit werden die Brüste praller, wachsen stark an und das Brustgewebe wird stärker durchblutet. Die Brust bzw. auch die Brustwarzen können insgesamt etwas empfindlicher werden. Der Warzenhof wird im allgemeinen auch dunkler und größer. Kleine Talgdrüsen, sogenannten Montgomery-Drüsen (ab der 21. SSW) bilden sich um den Brustwarzenhof. Diese Talgdrüsen sondern ein ölig-wässriges Sekret ab, das Du auf dem Warzenhof verteilen kannst. Ansonsten genügt zur Pflege und zu Deiner Entspannung auch ein Mandelöl für die restliche Brust. Keine ätherischen Öle verwenden.

Vorbereitung der Brust bzw. der Brustwarzen auf das Stillen

Da die Brüste meistens wohl verpackt in einem BH versteckt sind, ist ihre Haut in der Regel weich und sensibel. Damit sie etwas unempfindlicher werden, könnt Ihr folgendes tun:

  • Positiv für die Vorbereitung auf das Stillen wirkt sich frische Luft und etwas Sonne aus. Gelegentliches Oben-Ohne in der Wohnung, oder wo auch immer Ihr Euch wohlfühlt, ist gesund für die Haut und die Brustwarzen.
  • Einen positiven Effekt könnt Ihr auch damit erreichen, in dem Ihr unter Eurer Oberbekleidung keinen BH anzieht. So werden Eure Brustwarzen auch etwas unempfindlicher.
  • Manchmal lese ich, dass die Brustwarzen im Vorfeld stark abgehärtet werden sollen. Dies ist kaum notwendig. Es genügt, die Brüste von Zeit zu Zeit mit kalten und warmen Duschen etwas abzuhärten. Das kann unter der Dusche sein, aber auch im Waschbecken. Ein gelegentliches kleines Wechselbad ist ausreichend. Anschließend mit einem rauen Tuch abreiben. Eine kleine Massage der Brust kann auch entspannend sein. Jedoch sollte dies nicht übertrieben werden, da eine gezielte Brustmassage, speziell der Warzenhof, wehenfördernd sein kann. Die Brustwarzen bei einer Massage am Besten auslassen.

Bei der Brustwarzenstimulation wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Wenn Dein Baby bereits soweit ist, auf die Welt zu kommen, kann dies den Geburtsvorgang positiv beeinflussen. Diese Massage zur Wehenförderung beinhaltet jedoch eine gezielte Vorgehensweise.

Wie müssen die Brustwarzen beschaffen sein, damit ich Stillen kann?

Im Grunde funktioniert das Säugen mit allen Warzentypen und Brustgrößen. Sei es die normale Brustwarze, Flachwarze oder Hohlwarze. Mit entsprechender Vorsorge gelingt das Stillen.

Wie finde ich heraus welche Brustwarzen ich habe?

Schon in der Schwangerschaft könnt Ihr Euch vorab mit dem Thema Stillen beschäftigen. Dazu müsst Ihr Euren Brustwarzentyp herausfinden. Das Gewebe der Brust dazu ca. 2,5 cm von der Brustwarze entfernt mit Daumen und Zeigefinger etwas zusammendrücken. Die Brustwarze wird dadurch hervorgehoben. Die Brustwarze anschließend stimulieren, so dass sie sich etwas verhärtet.

Beschreibung der Brustwarzenform:

  • Normale Brustwarzenform – die Brustwarze richtet sich nach dem Verhärten gut auf und steht sichtbar vom Warzenvorhof ab – sehr gute Voraussetzungen für das Stillen
  • Flachwarze – die Brustwarze verhärtet sich, richtet sich jedoch nicht richtig auf und bildet kaum einen Abstand zum Warzenvorhof –- Warzenhof und Brustwarze unterscheiden sich kaum in der Höhe – Stillen etwas schwieriger
  • Holwarze – die Brustwarze zieht sich nach einer Reizung eher zurück und bildet eher eine Kuhle – Stillen etwas schwieriger

Brustwarzentypen:

Stillen-Brustwarzentyp

Was könnt Ihr bei einer Hohlwarze oder Flachwarze tun, um stillen zu können?

Vor der Geburt:

Es gibt im Handel Brustwarzenformer mit dem Namen Niplette™ der Marke Philips Avent zu kaufen. Diese können schon unabhängig von einer Schwangerschaft, die Brustwarze dauerhaft formen. Der Hersteller empfiehlt die Niplette™ 14 Tage zu tragen. Durch die angenehme Saugwirkung wird die Brustwarze in ein kleines, fingerhutförmiges Hütchen gesogen. Die Brustwarze wird durch das dauerhafte Tragen bleibend korrigiert. Ebenfalls lässt sich die Niplette™ auch zur Brustvorbereitung auf das Stillen verwenden. Am Besten schon in der Schwangerschaft anwenden. Wenn Ihr diesem Link folgt, könnt Ihr die Erfahrung anderer Nutzerinnen der* Niplette™ lesen und Euch weiter informieren.

Merken

Nach der Geburt:

Eine weitere Möglichkeit ist ein Brustwarzenformer. Wenn Ihr nach der Geburt wegen Euren Hohlwarzen bzw. Flachwarzen Probleme beim Stillen haben solltet, könnt Ihr hier zur Unterstützung einen Brustwarzenformer verwenden oder mit einer Brustpumpe kurz anpumpen, so dass die Brustwarze für das Stillen gut in Form gebracht wird. Es gibt von Lansinoh den Latch Assist – den Stillhelfer. Für mehr Informationen bzgl. dem Brustwarzenformer und Nutzererfahrungen* könnt Ihr diesem Link folgen und Euch das Video (siehe unten) anschauen.

Die Größe der Brust

Es ist nicht wichtig, ob Ihr eine kleine oder große Brust haben solltet. Wesentlich für das Stillen ist das Drüsengewebe und dies ist normalerweise bei allen Frauen gleich.

Brustwarzenformer in der Anwendung

Hier ist ein Video von Lansinoh Latch Assist zur besseren Veranschaulichung

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